Deutscher Gewerkschaftsbund

21.05.2019
Grundrente

Drei Fragen zur Grundrente an Dr. Tim Köhler-Rama

Der Bundesarbeitsminister plant die Einführung einer Grundrente für Menschen mit niedrigem Einkommen. Warum wir in Deutschland eine Grundrente brauchen und weshalb eine Bedürftigkeitsprüfung für die Betroffenen nicht zumutbar ist, beantwortet der Rentenexperte Dr. Tim Köhler-Rama.


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DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach bewertet die Ergebnisse der Rentenkommission

Rentenkommission

Flyer "Rente mit Zukunft"

Kurs­wech­sel bei der Ren­te: Was jetzt pas­sie­ren muss
Weißer Text "Rente mit Zukunft" auf rotem Grund
DGB
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine acht Mitgliedsgewerkschaften wollen den Sinkflug der gesetzlichen Rente stoppen. Mit unserer Kampagne "Rente muss reichen" haben wir erreicht, dass die Politik sich bewegt. Wir haben erreicht, dass die Frage einer guten Alterssicherung wieder politisch diskutiert wird. Die neue Bundesregierung ist die ersten Schritte gegangen. In unserer Broschüre "Rente mit Zukunft" zeigen wir, wie es jetzt weitergehen muss.
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DGB-Stellungnahme zum Entwurf des RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes (Rentenpaket I)

Dokument ist vom Typ application/pdf.

DGB-Stellungnahme zum "Rentenpaket I" - Entwurf eines Gesetzes über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz): "Der Gesetzentwurf ist in seinen Grundzügen und in wesentlichen Teilen zu begrüßen. In einigen Details und insbesondere bei der Finanzierung muss jedoch nachgebessert werden."

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Be­richt der Ren­ten­kom­mis­sion: We­der Fluch noch Se­gen
Miniatur Rentnerpaar steht auf Goldmünzen
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Die Rentenkommission hat heute ihren Abschlussbericht zur Zukunft der Rente vorgelegt. Der DGB trägt den Bericht im Großen und Ganzen mit, hat aber in einigen Punkten Vorbehalte. Beim Rentenniveau haben die Gewerkschaften ein Sondervotum abgegeben, in dem sie deutlich machten, dass das Niveau von heute 48 Prozent als definitive Untergrenze festgelegt werden muss.
Zur Pressemeldung

Ak­zep­ta­bler Kom­pro­miss
Miniatur Rentnerpaar steht auf Goldmünzen
colourbox.de
„Der heutige Grundrenten-Beschluss des Kabinetts ist Grund zu Freude und gleichzeitig zu Bedauern“, sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. Dadurch verbessert sich die Lebenssituation für über eine Million Rentnerinnen und Rentner. Dank CDU/CSU wird die Berechnung der Grundrente jedoch komplizierter und es profitieren weitaus weniger Menschen als ursprünglich vorgesehen.
Zur Pressemeldung

Grund­ren­te um­set­zen – Auf­wer­tung ge­rin­ger Ren­ten über­fäl­lig
Hand hält geöffneten, fast leeren Geldbeutel
DGB/Katarzyna Białasiewicz/123rf.com
Allen ist bekannt, dass das deutsche Rentensystem bei langjähriger Arbeit zu niedrigem Lohn nur unzureichende Renten gewährt. Schon seit vielen Jahren und Legislaturen wird daher diskutiert, geringe Renten aus langjähriger Beitragszahlung aufzuwerten. Doch aufgrund von Neiddebatten und aus Kostengründen wird dies immer wieder verworfen. Die CDU muss jetzt ihre Blockadehaltung aufgeben und zum gefundenen Kompromiss stehen.
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DGB-Zu­kunfts­dia­lo­g: „Wir müs­sen mit­ge­stal­ten“
Thomas Ziegler mit Schild "Tarif. Gerecht. Für alle." am Düsseldorfer Flughafen 8.10.2019
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Den Wandel so gestalten, dass alle Schritt halten können – das ist seit jeher der Anspruch von Gewerkschaften. Tiefgreifende Umbrüche prägen unsere Gesellschaft und Arbeitsweltaktuell. Die richtigen Fragen tellen und Antworten finden – das will der Zukunftsdialog des DGB. Eine erste Bilanz zeigt ein Werkstattbericht.
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Grund­ren­ten-­Ent­wur­f: wich­tig, aber "un­heim­lich kom­pli­zier­t"
Portrait Annelie Buntenbach
DGB/Joanna Kosowska
Das Bundesarbeitsministerium hat einen Entwurf zur Grundrente vorgelegt. "Wichtig ist jetzt, dass die Regelungen für die Grundrente transparent, nachvollziehbar und bei der großen Zahl der Berechtigten auch einfach umsetzbar sind. Dafür wird sich der DGB im Gesetzgebungsverfahren stark machen", sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.
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Hö­he­res Ren­ten­ein­tritts­al­ter ist de fac­to ei­ne Ren­ten­kür­zung
DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann in Gesprächssituation
DGB/Detlef Eden
"Es gibt einige Politiker, die das Heil in längerem Arbeiten sehen und der Auffassung sind, man möge doch bitte bis 69 oder 71 arbeiten", sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann zur Debatte um ein höheres Renteneintrittsalter. Vor allem für Ärmere und stark Belastete bedeute das aber "de facto eine Rentenkürzung", so Hoffmann.
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